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Neuer Standort in Frankfurt a.M.

Seit Juni diesen Jahres ist die Kanzlei Michalski Hüttermann & Partner mit zwei Anwälten auch in Frankfurt a. M. vertreten. Die Räumlichkeiten der Kanzlei liegen liegen auf dem Gelände des Flughafens in Terminalnähe  Der neue Frankfurter Standort bietet uns die Möglichkeit, unsere Mandanten im Rhein-Main-Gebiet und im Rhein-Neckar-Kreis noch besser vor Ort zu betreuen und ist aufgrund seiner Lage unmittelbar am Frankfurter Flughafen, dem größten Drehkreuz in Deutschland, auch aus dem Ausland perfekt zu erreichen.

EQE-Seminar 2018

Wie in den Jahren zuvor bietet die Kanzlei Michalski • Hüttermann & Partner auch 2018 zwei jeweils zweitägige kostenlose Vorbereitungskurse zum C- und D- Teil der europäischen Eignungsprüfung (EQE-Prüfung) an. Die Kurse finden am Montag/Dienstag, dem 26./27. November, sowie Samstag/Sonntag, dem 8./9. Dezember 2018, statt.

 

Die Kursinhalte sind vor allem auf geeignete Prüfungstechniken sowie Strategien zur Fehlervermeidung ausgerichtet, um mit diesen Fertigkeiten den C- und D-Teil der EQE-Prüfung erfolgreich angehen zu können. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gut vorbereitete Prüfungsunterlagen die Erfolgschancen wesentlich erhöhen. Daher wollen wir den Teilnehmern in diesem Kurs das hierzu notwendige Methodenwissen vermitteln. Insofern ist der Kurs als Ergänzung zu einer eigenen inhaltlichen Vorbereitung der rechtlichen Grundlagen des EPÜs zu verstehen. Die Teilnehmer lernen, wie sie ihr fachliches Wissen über das EPÜ in möglichst viele Punkte zum Bestehen des C- und D-Teils der EQE-Prüfung nutzen können.

 

Die Kurse finden in Düsseldorf in unseren Räumlichkeiten in der Speditionstr. 21 statt und sind kostenfrei. Referenten des Kurses sind Dr. Torsten Exner, Dipl.-Ing. Andreas Gröschel und Dr. Aloys Hüttermann.

 

Eine Anmeldung ist ab sofort (bitte unter Nennung Ihres vollständigen Namens und Arbeitgebers sowie des gewünschten Termins) unter eqe@mhpatent.de möglich.

 

Großbritannien ratifiziert das Einheitspatentübereinkommen

Nachdem im Februar das Einheitspatentübereinkommen bereits die parlamentarischen Hürden in Großbritannien genommen hatte, hat Großbritannien inzwischen auch formal das Übereinkommen über das Einheitliche Patentgericht ratifiziert, wie seitens des zuständigen Ministers Sam Gyimah am 26. April 2018 bestätigt wurde und auch auf der Webseite der EU-Kommission einsehbar ist.

 

Einige Kommentatoren wiesen darauf hin, dass Großbritannien allerdings die Ratifikation nur unter Vorbehalt erklärt hat und sich hieraus Probleme ergeben könnten, sogar eventuell diese Ratifikation noch rückgängig zu machen sei. Dieser Vorbehalt, der bereits im Oktober 2015 erklärt wurde, bezieht sich aber allein auf die geplante Protokollphase des Einheitlichen Patentgerichts. Konkret bedeutet er, dass Großbritannien während dieser Protokollphase dem Gericht als solchem keine Rechtspersönlichkeit zuerkennt, indem der betreffende Art. 4 EPGÜ, der genau dies vorsah, nicht zur Anwendung kommt.

 

Dies hat zur Folge, dass einstweilen Großbritannien die Rom I und II Verordnungen (593/2008 bzw. 864/2007) für die vertragliche und die nicht-vertragliche Haftung des Einheitlichen Patentgerichts aus- schließt. Während der Protokollphase in Großbritannien auftretende Haftungsfälle richten sich somit nach britischem Recht, bis das Einheitliche Patentgericht voll in Kraft ist. Derartige Vorbehalte sind nicht unüblich, stellen aber die Ratifikation des Einheitlichen Patentgerichts seitens Großbritanniens nicht in Frage.

 

Damit hängt das Inkrafttreten des Einheitspatentsystems nur noch an Deutschland. Leider gibt es seitens der Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht aber nichts Neues zu berichten.

 

Rechtssicherheit für EU-Schutzrechtsinhaber bezüglich Großbritannien in Sicht

Erfreuliche Neuigkeiten sind von den Brexit-Austrittsverhandlungen zwischen Großbritannien und der EU zu vermelden.

Bisher war es ungeklärt, was mit EU-Schutzrechten, also EU-Marken, IR-Marken mit Benennung EU, EU-Geschmacksmustern und EU-Sortenschutzrechten, geschieht, wenn Großbritannien aus der EU austritt. Bislang wurde angenommen, dass nach einem Brexit EU-Schutzrechte ohne weitere Vereinbarungen für Großbritannien nicht mehr gelten.

Noch im Januar hatte die EU-Kommission zusammen mit dem EUIPO eine drastische Warnung an alle Schutzrechtsinhaber veröffentlicht, dass Großbritannien nach dem EU-Austritt als Drittstaat angesehen würde.

 

Umso erfreulicher ist es, dass EU-Marken, EU-Sortenschutzrechte und EU-Geschmacksmuster im Abkommen zwischen der EU und Großbritannien hinsichtlich der Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2020 aufgenommen wurden. Demnach können alle entsprechenden Schutzrechte, die bis zu diesem Datum registriert oder eingetragen sind, in britische Schutzrechte umgewandelt werden.


Wir expandieren

Die Kanzlei Michalski ∙ Hüttermann & Partner ist seit ihrer Gründung 2006 stark gewachsen. Wir sind auch weiterhin an herausragenden Persönlichkeiten interessiert – sowohl im anwaltlichen Bereich, als auch in den Service-Einheiten. Wir pflegen einen sehr kollegialen und respektvollen Umgang miteinander, wodurch wir eine Arbeitsatmosphäre schaffen, in der sich unsere Mitarbeiter wohl fühlen. 

 

Über Ihre Bewerbung als Patentanwalt, als Patentanwaltskandidat oder als Sekretariatskraft würde wir uns freuen.


Führende Kanzlei in Deutschland

Die Kanzlei Michalski · Hüttermann & Partner mit Standorten in Düsseldorf, Essen und München ist eine der führenden deutschen Kanzleien im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes. Der Fokus bei technischen Schutzrechten liegt bei Patentanmeldungen, Gutachten, der Beratung in Fragen des Arbeitnehmerrechts und insbesondere bei Einsprüchen sowie Nichtigkeits- und Verletzungsverfahren. Zudem verfügt unsere Kanzlei über umfassende Erfahrungen im Designschutz und betreut diverse große internationale Markenportfolios. Neben Direktmandaten aus Deutschland und dem benachbarten Ausland übernehmen wir für Mandanten aus der ganzen Welt die Vertretung vor deutschen und europäischen Ämtern und Gerichten. Besonders geschätzt wird unsere Kanzlei für die hohe Qualität unserer Arbeit, die herausragende Termintreue sowie die ausgeprägte Serviceorientierung.



Breite technische Abdeckung

Mit den Spezialisierungen unserer Anwälte decken wir alle technischen Gebiete ab. Wir betreuen Sie aber nicht nur in Patentsachen, sondern auch in Marken- und Designangelegenheiten und im Arbeitnehmererfinderrecht sowie bei Lizenzverträgen.


Netzwerk EURIPTA

Wir betreiben ein eigenes europäisches Netzwerk von Patentanwaltskanzleien. Unser europäischer Kanzleiverbund EURIPTA erlaubt uns eine besonders große Flexibilität bei der Betreuung unserer Mandanten.


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